PSYCHOKINESIOLOGIE

Die Psychokinesiologie ist eine Form der Biofeedback Psychotherapie.

 

Wichtigstes Arbeitsinstrument ist wieder der kinesiologische Muskeltest, mit dessen Hilfe ich einen Dialog mit dem Unterbewusstsein meines Patienten führen kann. Durch diesen werden ursprüngliche traumatische Ereignisse, die bisher verdrängt waren, ans Licht gebracht. Diese ungelösten seelischen Konflikte sind Wunden der Seele. Körperliche Erkrankungen, Allergien, Süchte, Verhaltensauffälligkeiten usw. sind häufig das Symptom eines Problems der Seele. Die Behandlung besteht in der Ablösung/Entkoppelung der ungelösten seelischen Konflikte.

 

 Die Psychokinesiologie geht davon aus, dass im Unterbewusstsein alles gespeichert ist, was wir jemals erlebt haben. Diese Annahme wird durch die Neurowissenschaft mittlerweile bestätigt. Man geht davon aus, dass unser Gehirn die Erlebnisse des Alltags verarbeitet und bei erledigter Verarbeitung in den sogenannten unbewussten Strukturen der Erinnerung ablegt, quasi als erledigt.

 

Wenn traumatische Erlebnisse dort aber nicht abgelegt und verarbeitet werden können, dann versuchen sie, durch körperliche Symptome oder Verhaltensauffälligkeiten "auf sich aufmerksam zu machen". Wir kennen hier den Begriff der Psychosomatik, der beschreibt, wie Stress zu Gefühlen wird und die Gefühle zu ernsthaften körperlichen Erkrankungsbildern werden können.

Eine Überreaktion des Nervensystems wird so als verspätete Notwehrreaktion auf eine Situation verstanden, in der man damals extremen Stress erlebte, diesen aber nicht bewusst verarbeiten konnte. Auch aus psychologischen Studien ist bekannt, dass unser Gehirn auf diese Situationen noch so reagiert, als sei das Erlebte noch immer real. So kann zum Beispiel eine Vortragssituation das Gehirn an die damalige Situation im Mathematikunterricht erinnern, in der der Lehrer einen vielleicht blamiert hat.

 

Der Muskeltest als Biofeedback erlaubt die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein und dem Körper sowie dem implizierten Gedächtnis. Gefühle, Glaubensätze, Verhaltensmuster, Ängste, Blockaden können so aufgedeckt, neurobiologisch entkoppelt unf gelöst werden. Die Entkoppelung erfolgt mit der Augenbewegungsmethode, mit Klopftechnik (MFT) und/oder Farbbrillenmethode (die Entkopplungsmethoden werden individuell über den Muskeltest ausgetestet). Während der Behandlung stehe ich mit meinen Patienten in einem ständigen Dialog über die gefundenen Konflikte und dazu gehörenden Hintergründe und wahrgenommenen Gefühle. Durch die Entkoppelung entstehen neue Lernerfahrungen. Diese gestatten neue Wahlmöglichkeiten, einen Perspektivenwechsel für persönliche und berufliche Themen.

 

Mögliche Themen der psychokinesiologischen Sitzung können sein:

 

  • Emotionale und mentale Blockaden
  • Trauer, Angst, Wut
  • Lern-und Erfolgsblockaden
  • Partnerschaftskonflikte
  • Familienkonflikte
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Stress und Überlastung
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Chronische Erkrankungen
  • Ihr ganz persönliches Thema